Für wen ist es?
Eine straffe und wohlgeformte Brust muss kein Privileg junger Frauen sein. Mit zunehmendem Alter, nach Schwangerschaft und Stillzeit oder auch nach starkem Gewichtsverlust kann das Brustgewebe an Festigkeit verlieren. Die Brust sinkt ab, verliert ihre ursprüngliche Form und die Haut wird schlaffer.
Die Bruststraffung, auch Mastopexie genannt, hilft dabei, die Brust wieder anzuheben, neu zu formen und ein harmonisches Dekolleté zurückzugeben. Der Eingriff eignet sich besonders für Frauen, die sich wieder eine natürliche, feste und proportionierte Brust wünschen.
Wenn ausreichend eigenes Brustgewebe vorhanden ist, genügt meist eine reine Bruststraffung. Bei geringerem Volumen kann der Eingriff zusätzlich mit einer Brustvergrößerung durch Implantate kombiniert werden.
Wie wird es durchgeführt?
Der Schnitt wird in der Regel um den Brustwarzenhof sowie senkrecht bis zur Brustfalte geführt. Je nach Ausgangsbefund kann die Schnittführung individuell angepasst werden.
Während der Operation modelliert der plastische Chirurg das Brustgewebe neu, entfernt überschüssige Haut und versetzt die Brustwarze in eine natürlich höhere Position. Dadurch erhält die Brust wieder eine straffere und jugendlichere Form.
Falls zusätzlich eine Brustvergrößerung gewünscht wird, werden Implantate unter dem Brustgewebe oder unter dem Brustmuskel eingesetzt.
Für den Wundverschluss verwenden wir bevorzugt moderne, selbstauflösende Fäden, die meist nicht entfernt werden müssen und zu feinen Narben beitragen.
Eingriff
Die Operation dauert etwa 2 bis 3 Stunden und erfolgt unter Vollnarkose.
Nach dem Eingriff verbringen Patientinnen in der Regel eine Nacht in der Klinik, damit eine optimale postoperative Betreuung gewährleistet ist.