Für wen ist es?

Der intragastrische Ballon wurde entwickelt, um die Gewichtsabnahme bei Personen zu unterstützen, die ungefähr 10 kg oder mehr übergewichtig sind, Personen mit einem BMI > 27. Ein Magenballon ist also für solche Patienten geeignet, die vor einem chirurgischen Eingriff viel Gewicht verlieren müssen und dafür professionelle Hilfe benötigen. Auch im Falle, dass eine kosmetische Operation allein kein ideales Resultat gewährleisten kann, hilft ein Magenballon, vorher Gewicht zu reduzieren und so das Gesamtergebnis zu verbessern. Der Ballon wird für ca. zwölf Monate in den Magen eingesetzt.

Durch Größe und Form des Orbera365 Ballons verlieren Patienten nachweislich dreimal so viel Gewicht wie mit Diät und Sport.  

Wie wird es durchgeführt?

Vor dem Eingriff werden die Speiseröhre und der Magen endoskopisch untersucht. Der Ballon wird nicht-invasiv angebracht, da er endoskopisch (durch die Speiseröhre) eingeführt wird. Danach wird er mit einer gefärbten physiologischen Lösung gefüllt, so dass sein Gesamtvolumen ca. 500 ml beträgt.

Eingriff

Der Eingriff erfolgt im Dämmerschlaft, so dass der Patient ein Minimum an Unannehmlichkeiten hinnehmen muss. Das Einführen des Ballons dauert ca. 20 bis 30 Minuten, ein Verbleib in der Klinik über Nacht ist nötig.

Nach dem Eingriff

Der Patient kann ein Völlegefühl oder Übelkeit verspüren, in seltenen Fällen kann es zu Erbrechen kommen. Das Völlegefühl rührt daher, dass der Ballon nun einen Teil des Magens einnimmt. Dieser Effekt lässt den Patienten weniger essen und gewährleistet somit das angestrebte Resultat. Auch wenn der Ballon dafür sorgt, dass weniger gegessen wird, sollte der Patient verstehen, dass dies mit einer Veränderung seines Lebensstiles sowie sportlicher Betätigung einhergehen muss.

Komplikationen treten beim Magenballon selten auf. Meist betreffen diese das Reißen des Ballons, woraufhin sich der Urin des Patienten blau färbt. In einem solchen Fall sollte der Patient sofort einen Arzt aufsuchen, da dann der Ballon schnellstmöglich entfernt werden muss. Unter normalen Bedingungen wird der Ballon nach ca. zwölf Monaten endoskopisch entnommen.

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